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Unsere erste Wahl: Bundestagswahl 2009
Es war wieder soweit, vier Jahre waren um und uns stand das erste Mal bevor, …
das erste Mal wählen.
August 2009, die Medien liefen heiß mit Themen zur Politik und zur bevorstehenden Bundestagswahl. Ob wir wollten oder nicht, von nun an wurden wir überall an unsere Pflicht und Verantwortung zur Wahl erinnert und daran, wie wichtig es ist, Einfluss zu nehmen.
Und dann kamen die Wahlbenachrichtigungen.
Unsere persönliche Einladung zur Wahl!
Da war es also, das offizielle „ab nun bestimmst du mit“!
Für uns, als Schüler der 13 Wirtschaft, die meisten erst seit kurzem volljährig, eine völlig neue Situation.
Trotzdem waren uns natürlich die „Pflicht“ zu wählen und die damit verbundene Verantwortung bewusst.
Außerdem fühlten wir uns auch ein Stückchen wichtiger, denn von nun an könnten wir mitbestimmen.
Der 27. September 2009 kam mit riesigen Schritten auf uns zu und die immer lauter werdende Stimme, die jeder in sich hatte:
WELCHE PARTEI SOLL ICH BLOß WÄHLEN?
WAS WOLLEN DIE PARTEIEN VERÄNDERN-UND WIE?
GIBT ES ÜBERHAUPT EINE PARTEI, DIE MEINE INTERESSEN VERTRITT?
Wir entschieden uns, etwas zu tun, Engagement zu zeigen-wie es so schön heißt.
Mit der freundlichen Unterstützung unseres Deutsch- und VWL- Lehrers, Herrn Franke, organisierten wir eine Podiumsdiskussion.
Alle noch offenen Fragen sollten geklärt werden und wir wollten die Chance haben, das Wahlprogramm der einzelnen Partein kennenzulernen.
Die 13 WI sammelte Fragen, die uns als Schüler und potenzielle Wähler beschäftigten, vor allem Fragen zur Bildungspolitik, Arbeitsmarktsituation und zur Wirtschaftskrise.
Als unsere Besucher konnten wir
Helmut Born (Linke)
Karin Kortmann (SPD)
Gisela Piltz(FDP)
Holger-Michael Arndt( Grüne)
Dr. Jens Petersen (CDU
begrüßen.
Zwei Mitschüler führten als Moderatorenteam durch die Veranstaltung, zwei weitere fotografierten und filmten. Nach ca. 2 Stunden mit aufschlussreichen Beiträgen der Politiker und Wortmeldungen von Schülern aus dem Publikum war der Informationsbedarf gedeckt.
In anschließenden Schülergesprächen erhielten wir viele positive Rückmeldung.
Wir kamen zu dem Ergebnis, dass die Podiumsdiskussion äußerst hilfreich war, eine Wahlentscheidung zu treffen. Denn jeder der Anwesenden hatte die Möglichkeit bekommen, sich ein Bild von den Parteien und deren Wahlprogrammen zu machen, um mit einem sichereren Gefühl wählen zu gehen.
Ob wir es wieder tun würden?
Ja-denn Engagement lohnt sich!
(Daniela Schmitz und Ana Popovska 13 WI, November 2009)





