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Wahlplakat zur Europawahl
Podiumsdiskussion zur Europawahl an der Lore-Lorentz-Schule mit Kandidaten und Vertretern der im Europaparlament vertretenen Parteien
Traditionell lädt die Lore-Lorentz-Schule vor Wahlen Kandidaten ein. Klaus Heiner Lehne, Petra Kammerevert, Peter Alberts und Helmut Born bedankten sich für die Einladung sehr herzlich und stellten gleich am Anfang heraus, wie wichtig ihnen es ist, gerade vor dieser Altersgruppe junger Erstwähler Rede und Antwort zu stehen. In diesem Punkt gab es keine Unterschiede bei den Kandidaten. Wir finden, dass es kaum eine bessere Möglichkeit gibt, Erstwähler zum Gang an die Urne zu motivieren, als eine persönliche Begegnung mit den Kandidaten. Besser als Wahlplakate sind authentische Antworten und Stellungnahmen zu den zur Wahl stehenden Programmen der politischen Parteien. Nach längerer Vorplanung sahen sich die Schüler auch dadurch bestätigt, dass in den letzten Tagen gerade dieses Wahlplakat (s. Bild oben) in der Nähe der Schule auftauchte. Alexander Wolff und Andre Balzereit führten gut vorbereitet und geschickt durch ihr Programm.
Dass die Europäische Union gar nicht so weit entfernt ist, merkten die Schüler der 12 WI schnell, als sie sich im Volkswirtschaftslehreunterricht mit Außenhandelspolitik beschäftigten. Und weil sie aus dem Freundeskreis wissen, dass das Politikinteresse bei Jugendlichen derzeit eher gering ist, beschlossen sie, die Kandidaten einzuladen.
„Klar, die Veranstaltung hat mich dazu bewegt, mich künftig mehr dafür zu interessieren. Wenn ich ehrlich bin, hat mich Politik bis jetzt nicht wirklich interessiert, da ich nicht richtig Bescheid wusste. Das ist jetzt anders“, so Tina Kastin eine der 150 SchülerInnen, die interessiert an der Veranstaltung teilnahmen.
Klaus-Heiner Lehne zog als Resumee: „Schade, dass nicht viel mehr Schulen eine solche Veranstaltung durchführen“. Als Vertreter der CDU brachte er seine Erfahrungen als Europaparlamentarier ein:“ Noch nie war solange Frieden unter den europäischen Völkern.“ Petra Kammerevert, Kandidatin der SPD, konnte den Schülern u. a. am Beispiel „Reduzierung der Preise für Handytelefonieren in Europa“ verdeutlichen, wie umfassend Verbraucherrecht im europäischen Parlament gemacht wird. Peter Alberts, Kandidat der Grünen überzeugt die Schüler, „wie wichtig eine europaweite Klimapolitik“ ist und Helmut Born legte Wert darauf, dass aus Sicht der Linken die großen Konzerne innerhalb der EU zu viel Einfluss haben.
Es war für alle Beteiligten eine gelungene Veranstaltung. Die Politiker kommen gerne wieder.
Wir würden uns freuen, wenn Sie über diese Veranstaltung berichten können.





