Mädchen auf Zukunftskurs
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Die Förderung des naturwissenschaftlichen Nachwuchses an der Lore-Lorentz-Schule hat Tradition, und so beteiligte sich die Lore-Lorentz-Schule auch in diesem Jahr wieder als Veranstalter eines Praxis- und Infotages am Girls’ Day unter dem Motto „Naturwissenschaften. Entdecke Deine Möglichkeiten!“
16 Mädchen der Klasse 9 von Realschulen und Gymnasien aus Düsseldorf und Umgebung, darunter Willich und Wuppertal, erprobten ihre Talente bei physikalischen, chemischen Versuchen, und die jungen Forscherinnen bewiesen einiges Talent. Auf dem Programm in Physik standen ein Lernzirkel zur Optik, der sich u.a. mit der 3-D-Technik befasste, sowie das Messen extrem kurzer Zeitabläufe durch eine Lichtschranke. In Chemie ging es um ein Thema mit ökologischer Relevanz, nämlich darum zu ermitteln, welche Wirkung erhöhte Temperaturen auf den Sauerstoffgehalt im Wasser haben und welche Folgen daraus entstehen, z.B. für die Lebewesen im und am Wasser. Der Girls’ Day als der bundesweite Mädchen-Zukunftstag zeigt, dass Mädchenförderung Zukunftsförderung ist und die Lore-Lorentz-Schule befindet sich mit dieser Einschätzung in guter Gesellschaft, wie ein Blick in die Liste beteiligter Unternehmen zeigt. Die Zahl der Studienanfängerinnen in naturwissenschaftlich-technischen Fächern steigt. Die Teilnahme am Girls’ Day eröffnet so vielleicht manche berufliche Karriere, indem „ehemalige Girls“ in Unternehmen und Institutionen eine Ausbildung beginnen. „Wir haben an der Lore-Lorentz-Schule auch schon gute Schülerinnen gewinnen können“, sagte S. Kühn, Bereichsleiter für die Naturwissenschaften, „die interessierten Mädchen können Einblicke in unsere Ausbildung als physikalisch-technische oder umwelttechnische Assistentinnen mit der Doppelqualifikation des Abiturs oder der Fachhochschulreife bekommen, und für einige Mädchen entstehen durch dieses besondere Angebot ganz neue Perspektiven.“ Der Girls’ Day ist ein Gewinn für alle Beteiligten, das bestätigten auch Teilnehmerinnen. „Die Versuche haben richtig Spaß gemacht“, sagte eines der Girls aus Düsseldorf, „und interessant war es auch, dass wir von Schülern der Lore-Lorentz-Schule begleitet wurden.“ So fanden die Mädchen es dann auch gar nicht störend, sondern im Gegenteil sehr amüsant, dass sie auch von Jungs begleitet wurden. Das solle auch so sein, ergänzte W. Grabsch-Rössler, Koordinatorin des Girls’ Days, denn man wolle ja keine künstliche Situation erzeugen und man folge dem Prinzip, dass Schüler von Schülern lernen können und sollen. „Und außerdem wollen unsere Gastschülerinnen ja auch etwas über unsere Schule erfahren, und da gehört neben sachlichen Insider-Infos und auch die eine oder andere Geschichte aus dem Nähkästchen dazu.“





