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Im Vorfeld unseres »» Spendenlaufes am 14.07.2011 im Eller-Schlosspark fand heute in der Lore-Lorentz-Schule eine Veranstaltung zum Thema Japan und japanische Kultur statt. Frau Voth als Organisatorin des Laufes und Frau Professor Fuchs von der japanischen Gemeinde Düsseldorf führten durchs Programm und wer nun einen reinen Vortrag über Japan erwartete, wurde eines besseren belehrt.

Zu Beginn eröffnete Schulleiterin Angelika Pick die Veranstaltung und begrüßte neben den Vertreterinnen der japanischen Gemeinde ebenfalls den Bezirksvorsteher Wilhelm Gerwald van Leyen der Bezirksvertretung 8 (CDU) für unseren Stadtteil Eller. Herr W. Gerwald van Leyen ist Pate unseres Laufes und wird diesen auch starten.

Frau Pick führte an, dass der Grund dieses Treffens definitiv kein angenehmer sei und erinnerte an die vielen schlimmen Schicksale nach der Naturkatastrophe in Japan am 11. März diesen Jahres. Trotzdem und gerade deshalb sei es nun notwendig enger zusammenzurücken und jede noch so kleine Hilfe sei wichtig und könne Not lindern.

Nach der Begrüßung durch Frau Pick moderierte Frau Fuchs gekonnt durch ein Japan-Quiz und das komplette Publikum wurde einbezogen. Fragen zur Geographie Japans, japanischer Geschichte und Schrift und aktueller Jugendkultur sollten mittels verschiedener Handzeichen beantwortet werden und so mancher wunderte sich, was man alles über ein so fernes Land „irgendwie“ doch schon wusste. Die Sieger dieses Frage- und Antwortspiels erhielten als Preis Origami-Figuren, was gleichzeitig eine Überleitung zum nächsten Programmpunkt darstellte.
Im Publikum wurden bunte Papierbögen verteilt und nun durfte jeder einmal selbst versuchen einen Origami-Figur zu falten. Die „Vor-Falterin“ auf der Bühne wurde per Videokamera vergrößert auf eine Leinwand projiziert und mittels dieser Live-Anleitung haben es auch fast alle geschafft, ihre eigene Figur zu falten. Erwähnenswert ist hier vielleicht noch, dass die Schülerinnen und Schüler hier über auffallend mehr Talent zu verfügen schienen als die Lehrerinnen und Lehrer. Spätestens bei der Anweisung „…nun wird es schwierig…“ hatte der Großteil der anwesenden Lehrerschaft bereits aufgegeben.
Im Anschluss wurden zwei Schülerinnen und ein Schüler auf der Bühne mit den traditionellen japanischen Gewändern, den Kimonos, gekleidet. Während des Einkleidens erhielt das Publikum eine kurze Einführung über die lange Tradition dieser Gewänder. Der knöchellange Kimono wird sowohl zu Hause als auch auf der Straße und zu allen Festlichkeiten getragen und ist je nach Ausstattung mit den entsprechenden Accessoires zu jeder Gelegenheit einsetzbar.
Als Abschluss diente ein musikalischer Beitrag auf einem alten japanischen Musikinstrument, dem Koto. Das Koto ist ein Saiteninstrument, welches der Zither ähnelt, allerdings ungefähr drei Mal so groß ist. Nach einem alten klassischen Lied und einem moderneren Beitrag endete die stets kurzweilige und spannende Vorstellung.

Insgesamt kann man diese Veranstaltung nur als sehr gelungen bezeichnen und sie diente perfekt als Brückenschlag zur weiteren Identifikation mit unserem Spendenlauf. Die Organisation verlief perfekt, ca. 2800€ konnten die Schüler „erlaufen“, zusammen mit den Spenden von den Unternehmen aus Eller ca. 1600€ konnten insgesamt 4500€ dem Japanischen Club überwiesen werden.