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„Denkt immer daran, dass Ihr dem Leben etwas schuldet,
bis Ihr einem Menschen helft, der weniger Glück hatte als Ihr.“
So lautet der Wahlspruch des Vereins zu Unterstützung von Suchtprävention und Hilfsprojekten für Kinder aus Suchtfamilien. Dies überzeugte Kunstlehrerin Dorota Susdorf, selbst Mutter von 2 Kindern, sofort um mit Ihrer Kunstklasse ein Projekt durchzuführen.
Zudem bot sich die Chance mit diesem Projekt den „Lernort Schule“ zu verlassen. Die Schüler fanden es sehr wichtig, ein Charityprojekt anzunehmen und zu gestalten zumal Kinder bedacht werden sollten, die in ihrem Leben bisher weniger Glück gehabt haben.
Attraktiv war eine Betätigung zu finden, in der die üblichen Beschränkungen des Unterrichts nicht gegeben waren. Eine Ausstellung konzipieren, Einladungen gestalten, den Ausstellungsraum herrichten war etwas völlig Neues und bot eine Herausforderung, welche die Schüler gerne annahmen. So einigte man sich auf unterschiedliche Produkte und Aktivitäten für die Ausstellung: Malen, Zeichnen, Fotografieren, Sprayen und Objektdesign. Nach den Vorplanungen in der Klasse ging es in die Produktionsphase. Schnell merkten die Schüler, dass die Unterrichtszeit nicht ausreichte. So entstanden die meisten Objekte zuhause, ein weiteres Zeichen, wie sehr sich die Schüler für dieses Charityprojekt engagiert haben.
Einige Schülerstimmen: „Dieses Projekt war eine willkommene Abwechslung zum Schulalltag!“ „Es war ein gutes Gefühl für einen guten Zweck zu arbeiten.“ „Man konnte Dinge die man im Unterricht gelernt hat, zum Beispiel über Komposition, für sich selbst umsetzen ohne den Druck der Benotung zu verspüren.“ „» Im Unterricht hat Modedesign keinen Platz. Im Rahmen dieses Projektes konnte ich meine Vorliebe für Modedesign berücksichtigen [858 KB]
.“
„Bei der düsteren und ernsten Thematik hatte ich die Befürchtung, dass die Leute unsere Sachen nicht kaufen werden. Es war ein großer Erfolg, dass Zeichnungen, Gemälde aber auch T-Shirts und Kleider verkauft worden sind!“
Mit enormem Eifer musste dann nach der Produktion die Ausstellung und die geplante Versteigerung in Angriff genommen werden. Insgesamt wurden bei der Ausstellung ca. 90 Objekte fertig- und ausgestellt. Das Forum im neuen Schulgebäude bot ein passendes Ambiente. Ein kleiner Höhepunkt der Ausstellung war der Catwalk, bei dem die Schülerinnen ihre Projekte als Models präsentierten.
Danach begann die Versteigerung. Viele Objekte wurden gekauft und am Ende stand der » Erlös von ca. € 300 [820 KB]
, den Daria Piatkowski dankend für den Verein „» Kunst gegen Sucht e.V.“ entgegen nehmen konnte. Alle Beteiligten sprachen von einem sehr gelungenen Projekt. Eine weitere Zusammenarbeit wurde verabredet, weitere Aktionen dieser Art sollen folgen.
Siehe auch :» http://www.kunst-gegen-sucht.de/Galerie/lorelorenzschule/




