Am Tag der Info-Börse im Februar 2005 übergaben die Schülerinnen Natascha Hückels und Monika Sorban einen Spendenscheck über 1000 Euro an Thomas Trappmann vom Deutschen Roten Kreuz.
Das Engagement der angehenden Fremdsprachenkorrespondentinnen fand in der Presse ein entsprechendes Echo. Im Düsseldorfer Anzeiger konnte man am 23. Februar 2005 folgenden Artikel lesen:
Düsseldorfer Anzeiger am 23. Februar 2005
"Da war mir sofort klar,
ich muss mich jetzt engagieren"
Zwei Absolventinnen der Lore-Lorentz-Schule schieben Hilfe für Tsunami-Opfer an
"Es war uns sofort klar, dass wir helfen wollen und müssen", so Natascha Hückels (21) und Monika Sorban (18) übereinstimmend.
Die junge Mutter und die Thailand-Urlauberin sind geschockt von den schrecklichen Bildern der Flutkatastrophe. Sie initiieren eine Spendenaktion, drucken und verteilen einen Flyer und gehen durch alle Klassen an der Lore-Lorentz-Schule in Eller. Sie opfern jede Pause und bleiben auch nach Unterrichtsschluss für ihre Aktion. Sie motivieren Mitschüler und Lehrer zu dieser Aktion. Die Schulband "No Skills" veranstaltet ein Charity-Konzert.
Was zunächst im Sinne von "Verzichtet doch auf Euer Kleingeld" in dem Flyer angekündigt war, hat nun die Summe von 1000 Euro ergeben. Das Geld soll einer Hilfsorganisation übergeben werden. Die Schülerinnen suchen und finden Thomas Jeschkowski vom DRK. Er kann das Geld gut für die Hilfebei der Trinkwasserversorgung gebrauchen, was auch sofort den Kindern hilft, an die Natascha und Monika immer denken müssen. Ein Jahr vor ihrem Abitur im Bildungsgang der Fremdsprachenkorrespondenten hoffen
sie, dass auch andere Schulen und Institutionen von der Aktion animiert werden.
Natascha Hückels: "Als junge Mutter eines anderthalb jährigen Sohnes haben mich die schrecklichen Bilder der Flutkatastrophe in Süd-Ost-Asien sehr stark getroffen. Ich mochte unbedingt diesen Kindern helfen, da sie ihre Eltern, ihr Zuhause and ihre Zukunft verloren haben. Jedes Kind auf der Welt sollte das Recht haben, so gut leben zu können wie mein Kind. Da war mir sofort klar, ich muss mich jetzt engagieren."
Monika Sorban: "Als ich am 2. Weihnachtstag die schrecklichen Bilder der Katastrophe sah, traute ich meinen Augen kaum. Das Gebiet, in dem ich noch vor einem halben Jahr, im Sommer 2004, einen wunderschönen Urlaub verbrachte und die fremde Kultur und die aufgeschlossenen Menschen kennen lernte, soll in großen Teilen völlig zerstört sein? Da ich die Welt auf der anderen Seite der Erde erlebt habe, berührt mich das Schicksal dieser Länder umso mehr. Bei der nächsten Begegnung mit meiner Freundin Natascha wussten wir schnell, dass wir etwas tun wollten."
