Unter diesem Namen führt der Förderverein seit 2005 eine Reihe kleinerer und größerer kultureller Veranstaltungen in loser Folge für die Schule durch.
Interessante Begegnungen ergeben sich bei Vorträgen ehemaliger SchülerInnen, die ihren Ausbildungs- und Studiengang, Projekte und Diplomarbeiten oder Berufserfahrungen in aktuellen Klassen ihres Bildungsganges vorstellen.
In der neu eingerichteten Rahmengalerie der Schule finden Präsentationen von bildnerischen Arbeiten verschiedener Klassen aus dem Kunstunterricht statt. Schauspielhaus- und Opernbesuche runden die "Kultur-Stücke" ab.
Mehrere Auftritte gab es von Volker Diefes, ehemaliges Mitglied im Kom(m)ödchen-Ensemble und Theaterpädagoge, in unserer Aula Er stellte Stücke aus seinen eigenen Kabarett-Programmen vor und nahm in anschließenden Diskussionen Stellung zu Arbeit und Selbstverständnis eines Kabarettisten.
Die erste Veranstaltung im April 2005 war ein besonderes Ereignis: Die Schauspielerin Lisa Schell hatte im Kultur-Bahnhof Eller eine Installation zu Leben und Werk der jüdischen Dichterin Gertrud Kolmar eingerichtet: „Nach Osten send’ ich mein Gesicht“. In einer Performance machte sie, zusammen mit Jasmin Suba am Akkordeon, umgeben von den Tafelbildern Piero Gradinos, den Lebensweg der jüdischen Dichterin Gertrud Kolmar, die 1943 im Konzentrationslager Auschwitz ermordet wurde, eindrucksvoll erfahrbar.
Im Frühsommer 2009 konnte die für deutsche Kultureinrichtungen didaktisch aufbereitete Wanderausstellung „Kinderzeichnungen aus dem Konzentrationslager Theresienstadt“ an die Schule geholt werden. Die originalen Kinderzeichnungen, Bestandteil der Sammlungen des Staatlichen Jüdischen Museums in Prag, sind ein Zeugnis des tragischen Schicksals der in den Jahren 1941 – 1946 in diesem Lager internierten 15 000 Kinder. Bis auf wenige Ausnahmen kamen diese Kinder in Auschwitz ums Leben. Ein Rahmenprogramm mit Vorträgen und Diskussionen zum deutsch-jüdischen Verhältnis intensivierte die Auseinandersetzung mit der Ausstellung.
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