Als eine ganz lebendige Verbindung zu Lore Lorentz erhielt die Schule1998 - seitdem sichtbar und „spürbar“ - ein wertvolles Geschenk von Kay Lorentz, die Lese- und Lernbank von Lore Lorentz aus dem Kom(m)ödchenfoyer. Heute bildet sie das Zentrum der Leseecke im zweiten Stock von Haus 2.
Ihr Sohn übergab sie 1998 mit folgenden Worten der Schule zum Andenken:
Meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Schülerinnen und Schüler der Lore Lorentz Schule,
im Namen meiner Geschwister und im Namen des Kom(m)ödchen, als dessen Leiter ich hier vor Ihnen stehe, freue ich mich ganz besonders über die Ehre, die Sie Lore Lorentz posthum zuteil werden lassen.
Ich habe mir mit meinen Geschwistern überlegt, womit wir dieser Schule und vor allem ihren Einsitzenden sowohl eine Freude machen können, aber zugleich auch eine Verbindung mit der Person Lore Lorentz und dem K(m) herstellen können.
Nicht genug damit, dass das K(m) bereits eine Abmachung mit Direktor Weber getroffen hat, nach der wir ab jetzt jährlich für drei Wochen einen Praktikanten ihrer Schule hemmungslos ausbeuten können - nein - wir möchten Ihnen auch ein durchaus praktisches und nützliches Geschenk machen. Nämlich eine Bank, die seit 31 Jahren im Foyer des K(m) steht und auf der Lore immer saß.
Wie sie alle jetzt gelernt haben, war Lore überaus agil und hellwach und es ist nie dazu gekommen, dass sie hier Sitzfleisch hätte ansetzen können. Diejenigen, die in den Pausen oder in ihren Freistunden auf dieser Bank sitzen, werden es spüren: diese Bank ist auf Dauer nicht allzu bequem und lädt nicht unbedingt zum trägen Dahindämmern ein. Damit erfüllt sie - wie ich finde - ihre Zweckbestimmung durchaus sinnvoll... und ein Zusammenhang mit Lore, dem Kabarett und dem K(m) ist auch gegeben. Wer das jetzt nicht versteht, der soll sich draufsetzen.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit
Kay Lorentz




